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eine Abteilung des SSV 90 Landsberg e.V.

Open Mind Combat®

Zur Entstehungsgeschichte und den Charakteristika des Open Mind Combat® kommt hier der Systembegründer Christian Braun direkt zur Sprache:

"Ich selbst betreibe seit 1982 diverse Kampfsportarten und bin seit über 30 Jahren als Trainer aktiv. Hauptberuflich bin ich IT Trainer, Softwareentwickler/Berater und Qualitätsmanager in der Softwareentwicklung. 

Meine Grundausbildung habe ich im Ju-Jutsu begonnen und über die vielen Jahre weitere Kampfsportarten (FMA, Luta-Livre, Jiu-Jitsu, Jeet Kune Do, ...) hinzugelernt, bis ich 2004 mein eigenes Konzept, das "Open Mind Combat" gegründet habe. "Open Mind" ist das, was für mich wichtig ist! ;-). Ich habe in mein Programm Konzepte und Techniken integriert, die ich persönlich für sehr effektiv halte oder die wichtig für die koordinativen Fähigkeiten sind. Vor allem sind mir die Konzepte wichtig!  

Ich biete zur Zeit Folgendes an:

FMA (Filipino Martial Arts), das viele Bereiche in der Selbstverteidigung umfasst. Grapplingseminare (Bodenkampf) gebe ich speziell nicht mehr. Dazu lade ich für spezielle Lehrgänge externe Trainer ein. FMA ist für mich einer der umfassensten Kampfsportausbildungen, die bis ins hohe Alter betrieben werden können. Für mich ist es der Zehnkämpfer unter den Kampfsportarten.  Ich habe für viele Ju-Jutsu Organisationen über 20 Jahre hinweg in ganz Deutschland Seminare gegeben. Jetzt ist es so, dass ich auf Lehrgängen, die ich seit 1993 gewerblich überwiegend in Ludwigshafen anbiete, mein Open Mind Combat System (Schwerpunkt FMA) unterrichte, dass außer den Filipino Martial Arts auch Folgendes beinhaltet:

  • Street Safe® (Ein Selbstverteidigungskonzept gegen Schlag-/Trittangriffe und Verteidigung gegen Waffenangriffe)
  • Knife Fighting Concepts
  • Stick Fighting Concepts
  • Security Concepts

Bezüglich Deiner konditionellen Fähigkeiten oder deines Alters brauchst Du dir in der Regel keine Gedanken zu machen. Ich biete  kein klassisches Aufwärmtraining (Laufen, Strecksprünge, Liegestützen, ...) mehr an. Wir erwärmen uns mit Schlag-/Trittkombinationen an Schlagpolstern, so dass Du deine Intensität in der Regel selbst steuern kannst. Innerhalb eines Training haben wir nur 2 Stunden Zeit und ich möchte diese Zeit effektiv nutzen und somit mit dem Vermitteln von Kampfsporttechniken verbringen.

Was ich Dir nicht anbieten will, ist eine Schnellausbildung binnen ein paar Wochenenden zum Instructor. Zur Zeit gibt es einige "moderne" SV Sportarten, wo die Instructortitel - nach meiner Meinung - nach der Zahlung von ein paar hundert Euro und dem Besuch von ein paar Wochenendseminaren vergeben werden. Du wirst bei dieser Personengruppe im Training feststellen, dass gut eine Stunde Konditionstraining durchgeführt wird. Das hat mit den Grund, weil diese - nach meiner Meinung - "Pseudo-Full-Instuctors" in den paar Trainigstagen nur ein sehr geringes Wissen erlangen konnten und damit dann die Zeit füllen. Danach wird überwiegend geboxt oder etwas Straßenkampf vorgegaukelt. Möglichst mit kompletter Schutzausrüstung, die cool aussehen soll und die der Schüler natürlich kaufen muss. Eine Schlägerei dauert ein paar Sekunden. Ein Schlag wird binnen 150 m sec. durchgeführt und wenn der sitzt, dann ist das Ganze schon zu Ende. Eine Kondition von 1h ist super aber für die Selbstverteidigung auf der Straße benötigst du das nicht.

Dem Laien fällt das nicht gleich auf, weil es ja marketingmäßig wirklich gut aufgebaut ist und die Organisationen damit auch richtig gut Geld verdienen (es sei ihnen gegönnt!). Nach einigen Monaten wird es für viele Schlüler langweilig werden, weil wenig Neues dazu kommt. Wie auch? Diese durch eine Schnellausbildung praktizierenden Trainer haben meiner Meinung nach das Wissen eines Anfängers (Gelb-/Orangegurt einer klassischen Kampfsportart).Persönlich würde ich mir immer die Vita des Trainers ansehen. Nur hier kannst du erkennen ob er viele Jahrzehnte Erfahrung hat oder ob dies durch so Schnellausbildungen erreicht wurde. Anders ist es, wenn der Trainer z.B. 12 Jahre geboxt hat und dann die Schnellausbildung macht. Was wirst du bei ihm dann lernen? :-) Boxen natürlich, denn das kann er richtig gut.

Das ist absolut kein Neid! Der Kampfsport gehört auch noch heute zu den wichtigesten Dingen in meinem Leben und persönlich finde ich es sehr, sehr schade, wenn er - nach meine Meinung - durch diese Aktionen Schaden erleidet.Bei mir dauert es - wie bei den meisten seriösen Ausbildungen (Filipino Martial Arts (FMA), Karate, Judo, Wing Tsun, Aikido, Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Taekwondo, Jeet Kune Do, ...) - viele Jahre, bis Du die Fähigkeiten eines Meisters hast. Ich biete Dir eine hohe Qualität und eine umfassende Ausbildung im Bereich der Selbstverteidigung und Kampfkünste an und Du wirst sehen, dass es Dir auch nach vielen, vielen Jahren immer noch nicht langweilig wird. :-) Bis du bei mir den Instructor erreicht, vergehen in der Regel 6 Jahre bei regelmäßigem Training. Also wenn es dir auf die Urkunde und das coole T-Shirt ankommt dann ... ;-) Ich bin nicht perfekt und auch nach den 35 Jahren Training kann ich nicht Alles was es im Kampfsport gibt aber ich glaube ein großes Wissen zu haben und die Fähigkeit Dinge gut und mit Spaß zu vermitteln. Wenn Du Fitnesstraining suchst, dann bist du bei mir falsch. Hier empfehle ich dir die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. Ich bin kein Animateur! Ich bin Trainer, der dir dabei hilft dein Ziel zu erreichen.  

Falls Du eine Frau bist und Bedenken hast in eine reine Männergruppe zu kommen, dann kann ich Dir die Angst gleich nehmen. Der Frauenanteil bei uns beträgt gut 30%. Auf Grund des oben Beschriebenen sind die Konzepte besonders für Frauen geeignet.  

Wir haben eine sehr gute Stimmung in der Gruppe, und ich achte natürlich darauf, dass Neue zur Gruppe passen! :-) Es ist also ein gegenseitiges Probetraining. Du prüfst, ob ich dir das biete was Du suchst und ich entscheide (nach Rückmeldungen der Gruppe zu Deiner Person), ob wir Dich aufnehmen möchten."

Christian Braun